John F. Kennedy
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FAGIN, Stephen (*09.04.1979)
US-amer. Historiker.
Fagin ist seit 2000 Kuratoriums-Sprecher des Sixth Floor Museums in Dallas. Er ist Biograph zum Thema Lee Harvey Oswald und Autor des Buches "Assassination and Commemoration" (2013). Für seine historischen Arbeiten wurde er von der Southern Methodist University und der University of Oklahoma ausgezeichnet.



FERRIE, David William (*28.03.1918 - †22.02.1967)
US-amerikanischer Pilot und Privatdetektiv. Ferrie geriet im Zusammenhang mit dem Kennedy-Attentat kurzfristig ins Visier der Ermittler. So wurde er auch Hauptzeuge in einem Ermittlungsverfahren des Bezirksstaatsanwaltes von New Orleans, starb jedoch noch vor seiner Aussage unter mysteriösen Umständen.
Die Autopsie ergab als Todesursache ein Beeren-Aneurysma. Im Haus wurde eine angebrochene Flasche Proloid gefunden, die bei Ferrie dieses Symptom hätte herbeiführen können. Zwei neben ihm liegende mit Maschine geschriebene Abschiedsbriefe waren nicht unterschrieben.

FITZGERALD, John Francis "Honey Fitz" (*11.02.1863 - †02.10.1950)
US-amerikanischer Politiker (Dem.), Mitglied des Senats von Mass. (1892-94), Senator für Massachusetts (1895-1901, 1919), Bürgermeister von Boston (1906-08, 1910-14) und Großvater des Präsidenten.
Bei seiner Wahl zum Kongress 1948 war John F. Fitzgerald für den erfolgreichen Wahlkampf von John F. Kennedy verantwortlich. Nach seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten taufte der die Yacht des Präsidenten zu Ehren seines Großvaters auf den Namen Honey Fitz.

FITZGERALD, Mary Josephine "Josie" (geb. HANNON)
(*31.10.1865 - †08.08.1964)
Großmutter des Präsidenten.
Am 18.09.1889 heiratete sie ihren Cousin zweiten Grades John F. Fitzgerald. Mit ihm bekam sie sechs Kinder, darunter die Mutter des späteren Präsidenten.
Sie starb erst nach dem Präsidenten, am 08. August 1964, in Dorchester, einem Stadtteil von Boston, an einem Herzinfakt.


FORD, Gerald Rudolph, Jr. (geb. KING, Leslie Lynch, Jr. alias FORD, Gerald Rudolff, Jr.) (*14.07.1913 - †26.12.2006)
US-Politiker (Rep.), Mitglied der Warren-Kommission zur Untersuchung der Umstände des Kennedy-Attentats (1963/64) und 38. Präsident der USA (1974-77).
Da Ford als amtierender Vizepräsident nur die zweite Amtszeit von Präsident Nixon nach dessen Rücktritt verfassungsgemäß beendete, ist er aktuell der einzige Präsident, der nie eine Präsidentschaftwahl gewann. 1975 fanden innerhalb von nur 22 Tagen zwei Attentatsversuche auf Ford statt, die jedoch beide verhindert werden konnten.

FRANKLIN, Benjamin (*17.01.1706 - †17.04.1790)
Nordamerikanischer Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph, Freimaurer, Abgeordneter von Pennsylvania (1750-64) und stellv. Postminister von Pennsylvania (1751-64). 1752 erfand Franklin den Blitzableiter. Zu seinen Ehren wurde die veraltete cgs-Einheit der elektrischen Ladung in "Franklin" (Fr) umbenannt. Sein Bild ziert die 100 US-$-Note. Franklin war außerdem Mitunterzeichner der Unabhängigkeitserklärung, jedoch kein Präsident der USA.
Kennedy erwähnte Franklin in seiner Rede an der Freien Universität in Berlin.

FRAZIER, Buell Wesley (*04.06.1944)
Frazier war Mitarbeiter der Texas School Book Depository.
Im September 1963 war Frazier auf der Suche nach Arbeit vom 200 Kilometer entfernten Huntsville nach Dallas gekommen und lebte zunächst bei der Familie seiner Schwester im Vorort Irving. Da dies unweit der Wohnung der Paine's war, nahm er seinen Kollegen Lee Harvey Oswald an manchen Tagen, an denen dieser dort übernachtete, mit zur Arbeit. So auch am Morgen des 22.11.1963, an dem Oswald eine braune längliche Papiertüte mit sich führte, von der dieser behauptete, es befänden sich Gardinenstangen darin.

FREEMAN, Orville Lothrop
(*09.05.1918 - †20.02.2003)
US-amerikanischer Politiker (Minnesota Democratic Farmer Labor Party), Gouverneur von Minnesota (1954-60) und Landwirtschaftsminister der USA (1961-69).
1944 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Democratic-Farmer-Labor Party (DFL), die aus der Demokratischen Partei des Staates Minnesota und der Minnesota Farmer-Labor Party entstand. Er engagierte sich stark für den Zusammenschluss der Parteien.
Freeman starb im Alter von 84 Jahren an Alzheimer.

FRITZ, John Will (*15.06.1895 - †19.04.1984)
US-amer. Polizeibeamter und leitender Ermittler in Dallas beim Kennedy Attentat.
Fritz war 1921 der Polizei beigetreten, abslovierte die Laufbahn zum Detective und wurde 1934 zum Captain befördert. Er leitete schließlich das Mord- und Raubdezernat und trieb die Aufklärungsquote zeitweilig auf 98% hoch. Er war eine der schillernsten Personen in der Geschichte der texanischen Polizei, bis er schließlich am 27.01.1970 in Rente ging. 1984 verstarb er an einem Herzleiden verursacht durch Krebs.


FUENTES, Antonio (*?.?.1813 - †06.03.1836)
US-amerikanischer Soldat.
Fuentes gehört zu einer etwa 200 Mann umfassenden Liste von "Alamo-Verteidigern". Zusammen mit Männern wie James Bowie und Davy Crockett wurde er bei der Schlacht in Alamo 1836 getötet.
Kennedy erwähnt ihn und die anderen während seiner Rede als Senator vor dem Geistlichen Verband in Houston.


GARDINER, Gertrude M.* (*22.05.1869 - †22.04.1961)
Ehem. Schul-Direktorin
Gardiner war von 1898-1924 Rektorin von Roble House an der Stanford University in Kalifornien. Nachdem sie in Ruhestand gegangen war, vermietete sie in ihrem kleinen Hinterhaus ein Zimmer an Studenten. So auch 1940/41 an John F. Kennedy. Sie starb 1961 im Alter von 91 Jahren.
(*Bedeutung des "M" nicht bekannt.)


GARRISON, Earling Caroters "Jim" (*20.11.1921 - †21.10.1992)
Bezirksstaatsanwalt von New Orleans (1961-73) und Richter am obersten Berufungsgericht (1978-92). Garrison erlangte Berühmtheit, als er drei Jahre nach dem Attentat neue Ermittlungen bezüglich Oswald aufnahm und schließlich 1967 den Geschäftsmann Clay Shaw wegen des Verdachts der Beteiligung an der Verschwörung zur Ermordung des Präsidenten erfolglos anklagte. Dies ist bis heute die einzige offizielle Gerichtsverhandlung in Sachen Kennedy-Attentat. Garrison veröffentlichte ein Buch, welches die Grundlage für Oliver Stone’s Film "JFK-Tatort Dallas" bildete.

GASA, Biuku (*27.07.1923 - † 23.11.2005)
Eingeborener der Salomonen-Inseln. Gasa und sein Freund Eroni Kumana waren 1943 im Auftrag der australischen Armee als Kundschafter tätig
und stießen auf die gestrandeten Crew-Mitglieder von PT-109.
Gasa besuchte die Missionsschule, sprach aber kaum englisch. Er und seine Frau hatten nach dem Krieg sechs Kinder und lebten weiter in Vavudu auf Kauvi-Island.

 

GAULLE, Charles André Joseph Marie de (*22.11.1890 - †09.11.1970)
Französischer General, Politiker und Staatspräsident (1959-69).
Im Mai 1961 empfing de Gaulle den amerikanischen Präsidenten und seine Frau Jacqueline in Paris. Da die Franzosen gerade von Jacky Kennedy sehr begeistert waren, scherzte der Präsident: "Ich bin der Mann, der Jacqueline Kennedy nach Paris begleitet.", und erntete damit enorme Sympathien.
De Gaulle sagte nach der Ermordung Kennedy's: "Präsident Kennedy starb wie ein Soldat: unter Feuer, in Pflichterfüllung und im Dienst für sein Land."

GERSTENMAIER, Eugen Karl Albrecht
(*25.08.1906 - †13.03.1986)
Deutscher Theologe und Politiker (CDU).
Gerstenmaier war von 1954 bis 1969 mit einer Amtszeit von 14 Jahren, 2 Monaten und 15 Tagen der am längsten amtierende Bundestagspräsident. Er war bei Kennedys Rede in der Frankfurter Paulskirche anwesend.




GLENN, John Herschel jr. (*18.07.1921)
US-amer. Militärangehöriger, Testpilot, Astronaut, Geschäftsmann und Politiker (Dem., Senator für Ohio 1987-95). Glenn wurde insbesondere als Astronaut des amerikanischen Mercury-Programm bekannt und umkreiste als erster US-Amerikaner drei Mal die Erde. 36 Jahre später war Glenn 1998 mit der Space-Shuttle-Mission erneut im Weltraum. In der Politik wirkte er u.a. als Senator für Ohio und bewarb sich 1984 erfolglos als demokratischer Präsidentschaftskandidat. Kennedy erwähnte ihn während seiner Rede an der Rice University 1962.

GOETHE, Johann Wolfgang von (*28.08.1749 - †22.03.1832)
Deutscher Dichter, Naturwissenschaftler und Inhaber verschiedener politischer Ämter und staatsdienerischen Positionen.
Erst lange nach seinem Tod setzte eine Verehrung nicht nur des Werks, sondern auch der Persönlichkeit des Dichters ein, dessen Lebensführung als vorbildlich empfunden wurde. Bis heute wird sein Werk zu den Höhepunkten der Weltliteratur gezählt.
Kennedy erwähnte Goethe in seinen Reden in der Paulskirche in Frankfurt und an der Freien Universität in Berlin.

GOLDBERG, Arthur Joseph (*08.08.1908 - †19.01.1990)
US-amerikanischer Politiker (Dem.), Jurist am obersten Bundesgericht (1962-65), Arbeitsminister der USA (1961-62) und Botschafter bei den Vereinten Nationen (1965-68).
Er trat vom Amt des Botschafters bei der UNO 1968 frustriert zurück, da es ihm nicht gelang, die Vereinten Nationen in die Beendigung des Vietnamkrieges einzubinden. 1970 kandidierte er für das Amt des Gouverneurs von New York, unterlag dabei jedoch dem republikanischen Amtsinhaber Nelson Rockefeller.

GOLDWATER, Barry Morris (*01.01.1909 - †29.05.1998)
US-amerikanischer Politiker (Rep.), Senator für Arizona (1969-87) und republikanischer Präsidentschaftskandidat (1964).
Goldwater galt als konservativer Hardliner und war ein Freund seines antikommunistischen Amtskollegen Joseph McCarthy. Trotz seiner klaren Niederlage im Wahlkampf gegen Johnson wird ihm die Einleitung des Wechels der US-Südstaaten hin zum republikanischen Lager zugeschrieben. Goldwater erhielt 1986 die Presidential Medal of Freedom und starb 1998 an den Folgen der Alzheimerschen Krankheit.

GRANOVSKY, Eva (alias GRANT, geb. RUBY) (*?.03.1909 - 20.11.1992)
US-amerikanische Unternehmerin und Schwester von Jack Ruby. Grant eröffnete 1947 einen Nachtclub in Dallas, der später von ihrem Bruder geleitet wurde. Nach dem tödlichen Attentat auf Lee Harvey Oswald durch ihren Bruder ließ sie stets in der Öffentlichkeit verlautbaren, Jack sei zum Zeitpunkt der Tat nicht zurechnungsfähig gewesen.



GRANT, Ulysses Simpson (geb. GRANT, Hiram Ulysses )
(*27.04.1822 - †23.07.1885)

US-amerikanischer Militärangehöriger im Range eines Generals of the Army (1866-68) und 18. Präsident der Vereinigten Staaten (1869-77). Die Abweichung vom Geburtsnamen entstand durch einen irrtümlichen Eintrag bei der Militärakademie in West Point, welcher erst in späteren Jahren durch eine Umtaufung offiziell von Grant angenommen wurde. Grant starb schließlich an Rachenkrebs. Sein Bild ziert bis heute die 50-$-Banknote. Kennedy erwähnte ihn während einer Rede im Palais Schaumburg.

GREELEY, Horace (*03.02.1811 - †29.11.1872)
US-amer. Zeitungsverleger, Politiker (Whig Party, Rep., Dem.), Mitglied des Repräsentantenhaus (N.Y., 1848–1849) und Präsidentschaftskandidat (Dem. 1872). 1841 gründete Greeley die New York Daily Tribune. Als einer der führenden Abolitionisten trat Greeley vor und während des Bürgerkrieges für die Abschaffung der Sklaverei ein. In der Präsidentschaftswahl von 1882 unterlag er dem Amtsinhaber Präsident Grant und starb bereits wenige Tage nach der Wahl. Kennedy erwähnte ihn während seiner Rede vor der American Newspaper Publishers Association.

GREER, William Robert (*22.09.1909 - †23.02.1985)
Ehemaliger US Secret Service Agent.
Greer war in Dallas der Fahrer der Präsidentenlimousine. Nach den ersten beiden Schüssen hatte er zunächst die Fahrt verlangsamt, um sich nach dem Präsidenten umzusehen. In diesem Moment fiel der letzte tödliche Schuss. Für das Verlangsamen der Fahrt wurde Greer in der Folgezeit mehrfach kritisiert, erfuhr jedoch keinerlei dienstliche Nachteile. Er schied 1966 wegen eines chronischen Magengeschwürs aus dem Dienst aus und starb 1985 an Krebs.

GRONOUSKI, John Austin (*26.10.1919 - †07.01.1996)
US-amerikanischer Politiker (Dem.), Postminister der USA (1963-65) und Botschafter in Polen (1965-68). Er war das erste Mitglied eines US-Kabinetts von polnischer Herkunft.1965 verließ er die Regierung, als ihn Präsident Johnson zum Botschafter der USA in Polen berief. Nachdem Richard Nixon das Präsidentenamt übernommen hatte, wurde John Gronouski von Johnson gebeten, der Gründungsdekan der Lyndon B. Johnson School of Public Affairs zu werden. Dies blieb er bis zu seinem Ruhestand 1974.


GUILLOT, Maxime (*10.12.1824 - †24.10.1889)
Französisch stämmiger Einwanderer und Unternehmer.
Guillot stammte aus Angers in Frankreich und durchlief eine Ausbildung als Kutschenbauer. Er siedelte 1847 nach New Orleans um und arbeitete dort in seinem Beruf für die nächsten drei Jahre. Schließlich nahm er ein Angebot der Armee in Fort Worth an, deren dortiger Außenposten jedoch 1852 aufgegeben wurde. Guillot machte sich dann in Dallas auf dem Grundstück der späteren School Book Depository selbstständig. Er blieb bis zu seinem Tod im Jahre 1889 in Dallas.

HANNON, Elizabeth (*??.??.1869 - †??.??.1873)
Elizabeth war eine Schwester der Mutter von Rose Kennedy und somit eine Großtante des Präsidenten. Laut verschiedener Quellen ertrank sie im Alter von vier Jahren durch das Verschulden ihrer Schwester. Die genaueren Umstände konnte ich nicht ermitteln.





HEARST, William Randolph (*29.04.1863 - †14.08.1951)
US-amerikanischer Verleger und Medien-Tycoon. Kennedy arbeitete 1945 kurzfristig als Journalist für die sogenannte Hearst-Gruppe.
Hearst selbst gewann 1902 und 1904 die Wahlen zum Repräsentantenhaus. Jedoch ließ ihm die Verwaltung seiner Zeitungen sehr wenig Zeit für die Pflichten im Kongress. Seine ständige Abwesenheit verärgerte die anderen Politiker. Trotz allem fand Hearst noch Zeit, um sich 1905 der Wahl zum New Yorker Bürgermeister zu stellen, und versuchte 1906 zum Gouverneur gewählt zu werden. Nachdem er zweimal nicht gewählt wurde, zog sich Hearst aus der Politik zurück.

HELLER, Walter Wolfgang (*27.08.1915 - †15.06.1987)
Deutschstämmiger US-Wirtschaftswissenschaftler, Vorsitzender des amerikanischen Sachverständigenrat für Wirtschaftsfragen (1961-64) und einer der führenden Wirtschaftsberater Präsident Kennedys.
Zuletzt war Heller, der auch für die Ford Foundation tätig war, von 1971 bis 1974 Präsident des National Bureau of Economic Research (NBER) sowie 1974 Präsident der American Economic Association (AEA).


HIDELL, Alek James
(siehe: OSWALD, Lee Harvey)







HILL, Clinton "Clint" J. (*04.01.1932)
Ehemaliger US Secret Service Agent.
Hill war ursprünglich als Leibwächter für die First Lady eingesetzt. Zum Zeitpunkt der Schüsse befand er sich auf dem Trittprett des Geleitfahrzeuges und spurtete dann nach vorn, wo Jacqueline Kennedy gerade auf den Kofferraum kletterte. Er stieß sie zurück ins Fahrzeug und deckte dann die beiden Körper auf der Fahrt zum Krankenhaus ab.
Hill fühlte sich immer mitschuldig am Tod des Präsidenten und verließ 1975 den Secret Service.

HILLENBRAND, Martin Joseph Anthony (*01.08.1915 - †02.02.2005)
US-amerikanischer Diplomat.
Hillenbrand war während seiner Tätikeit für den Auswärtigen Dienst der USA u.a. Vizekonsul in Zürich (1939/40), Rangun (1940-42), Kalkutta (1942-44) , Lourenco Marques (1944/45) und Bremen (1945/46), Konsul in Bremen (1946-50) und Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland (1972-76).
Präsident Kennedy verbrachte zwei Nächte während seines Besuches in Bonn in der Dienstresidenz des Gesandten Hillenbrand.

HODGES, Luther Hartwell (*09.03.1898 - †06.10.1974)
US-amerikanischer Politiker (Dem.), Gouverneur von North Carolina (1954-61) und Handelsminister der USA (1961-64).
Nach dem Ende seiner politischen Laufbahn war er Vorsitzender der "Research Triangle"-Stiftung und des Internationalen Rotary Club.




HOSTY, James Patrick, Jr. (*28.08.1924 - †10.06.2011)
Hosty war seit 1952 beim FBI und ab 1953 in der Außenstelle Dallas beschäftigt. In den Monaten vor dem Kennedy-Attentat wurde ihm die Untersuchung des Russland-Rückkehrers Oswald übertragen. Diesbezüglich sprach er auch zweimal mit dessen Frau. Oswald selbst traf er schließlich erst kurz nach dessen Verhaftung. Hosty mußte sich Zeit seines Lebens der Vorwürfe erwehren, er habe nicht genau genug gegen Oswald ermittelt. Er blieb bis 1979 beim FBI, veröffentlichte 1995 das Buch "Assignment: Oswald" und erlag schließlich in Kansas City einem Krebsleiden.

HUMPHREY, Hubert Horatio (*27.05.1911 - †13.01.1978)
US-amerikanischer Politiker (Dem.), Senator für den Bundesstaat Minnesota (1949-64 u. 1971-78) und Vizepräsident der USA (1965-69). Humphrey verlor 1960 die demokratischen Präsidentschaftsvorwahlen gegen Kennedy.
1972 bewarb er sich erneut erfolglos um das Präsidentenamt, 1976 lehnte er eine Kandidatur ab.



HURST, John Fletcher (*17.08.1834 - †04.03.1903)
US-amerikanischer Bischof.
Hurst war Bischof der episkopalen Methodistenkirche in den USA. Er studierte an den deutschen Universitäten von Halle und Heidelberg (1856-58) und übernahm eine Professur für Theologie am Martin Mission Institute in Bremen (1866-70). Schließlich war er Mitbegründer der American University, deren Berater er bis zu seinem Tod blieb.
Kennedy erwähnte ihn während seiner "Friedensrede" an der American University.


IYOTANKA, Tatanka (alias Sitting Bull) (*??.??.???? - †15.12.1890)
Nordamerikanischer Stammeshäuptling und Medizinmann der Hunkpapa-Lakota-Sioux-Indianer und geistiger Führer der indianischen Freiheitsbewegung.
Nach mehrjähriger Flucht im Anschluß an die Schlacht vom Little Bighorn ergab er sich 1881 und lebte fortan in einem Reservat, wo er im Zuge einer erneuten Verhaftung getötet wurde.
Kennedy erwähnte ihn während einer Rede im Palais Schaumburg.


JACKSON Andrew (*15.03.1767 - †08.06.1845)
US-amerikanischer Militärangehöriger im Range eines Generalmajor, Politiker (Rep.-Dem. Partei) Gründer der Demokratischen Partei der USA, Senator für Tennessee (1823-25) und 7. Präsident der Vereinigten Staaten (1829-37).
Darüber hinaus war Jackson Mitglied im Bund der Freimaurer und bekleidete dort das Amt eines Großmeister der Großloge (1822-24, 1839).
Kennedy erwähnte ihn während einer Rede im Rathaus in Frankfurt.


JEFFERSON, Thomas (*13.04.1743 - †04.07.1826)
US-amerikanischer Politiker (DR), Außenminister (1789-93), Vizepräsident (1797-1801) und 3. Präsident der Vereinigten Staaten (1801-09).
Jefferson war einer der Gründer der Demokratisch-Republikanischen Partei, hauptsächlicher Verfasser der Unabhängigkeitserklärung und einer der einflußreichsten Staatstheoretiker.
Kennedy erwähnte ihn während einer Rede an der Freien Universität in Berlin.


JOHNSON, Lyndon Baines (*27.08.1908 - †22.01.1973)
US-amerikanischer Politiker (Dem.), Senator (Texas, 1949-60), Vizepräsident der USA (1961-63) und 36. Präsident der USA (1963-69). Johnson wurde nur wenige Stunden nach der Ermordung Kennedy's noch in der Präsidentenmaschine Airforce One als Nachfolger vereidigt. Manche Verschwörungstheoretiker bezichtigten ihn der Beteiligung an einem Staatsstreich zur Amtsübernahme. Zumindest jedoch der Einflußnahme auf eine ergebnisorientierte Arbeit der von ihm eingesetzten Warren-Kommission. In seinen letzten Lebensjahren zweifelte er deren Ergebnisse jedoch selbst an.

JOHNSON, Rebekah Baines (geb. BAINES) (*26.06.1881 - †12.09.1958)
US-amerikanische Landwirtin, Lehrerin, Zeitungsverlegerin und Mutter des 36. Präsidenten Lyndon Baines Johnson.
Zwischen 1901 und 1905 studierte Rebekah Literatur an der Baylor University, Texas. In ihrer zwischenzeitlichen Eigenschaft als Reporterin lernte sie ihren späteren Mann kennen. Sie hatte wohl maßgeblichen Einfluß auf ihren Sohn, den späteren Präsidenten Lyndon Baines Johnson.


JOHNSON, Samuel Ealy Jr. (*11.10.1877 - †23.10.1937)
US-amerikanischer Politiker (Dem.), Landwirt, Viehspekulant und Vater des 36. Präsidenten Lyndon Baines Johnson.
Sein Abgeordnetenmandat übte er nach gewonnener Wiederwahl noch bis Anfang 1909 aus. Acht Jahre später, im Jahr 1917, wurde er im Rahmen einer Sonderwahl nochmals in das Repräsentantenhaus von Texas für den 89. Distrikt gewählt. Seine erneute Wahl erfolgte ohne Gegenkandidaten sodass er dieses Mandat nach gewonnenen Wiederwahlen 1918 und 1920 nochmals bis Januar 1923 ausübte.

JOHNSTON, David Livingstone (*03.01.1927 - †17.04.2007)
Friedensrichter beim Dallas County.
Johnston war teilweise bei den Verhören von Oswald zugegen. Im Gegensatz zu anderen Meldungen im Internet hatte Johnston zunächst im Fall der Ermordung des Streifenpolizisten Tippit sowie später auch im Fall Kennedy Anklage gegen Oswald erhoben, noch während sich dieser im Polizeigewahrsam befand.



JÜRGENS, Udo eig. BOCKELMANN, Udo Jürgen (*30.09.1934 - †21.12.2014)
Österreichischer Komponist, Pianist und Schlagersänger.
Mit rund 100 Millionen verkauften Tonträgern war er einer der bedeutendsten Unterhaltungsmusiker im deutschen Sprachraum. Er ist stilistisch zwischen Schlager, Chanson und Popmusik einzuordnen und gewann als erster Österreicher 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute Eurovision Song Contest). Jürgens war der Neffe vom Frankfurter Oberbürgermeister Werner Bockelmann, welcher 1963 einer der Gastgeber beim Besuch von Kennedy in Deutschland war.


                                                                      

 
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